So schmeckt’s!

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Rehkeule vom Grill

ZARTE UND SAFTIGE REHKEULE VOM KNOCHEN MIT EINER RAFFINIERTEN KRÄUTERMARINADE

Zutaten

  • 1 kg Rehkeule
  • 1 Esslöffel Wildgewürz z.B. von Ankerkraut
  • 1 Esslöffel frisch gehackter Rosmarin
  • 1 Esslöffel frisch gehackter Thymian
  • 1 Esslöffel getrockneter Oregano
  • 1 Esslöffel Wacholderbeeren
  • 6-7 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Lorbeerblätter

Für die Sauce

  • Wurzelgemüse (2 Möhren, 2 Schwarzwurzeln, 2 Zwiebeln, ½ Stange Lauch)
  • 1 Soßenlebkuchen
  • ¼ Liter Rotwein (trocken)
  • ¼ Liter Wildfond
  • ½ Liter Wasser

Zubereitung

  • Die Wacholderbeeren und die Lorbeerblätter zerdrücken und zusammen mit den Gewürzen in eine kleine Schüssel geben. Etwas Olivenöl hinzu und alles zu einer dickflüssigen Paste vermischen. Mit der Paste wird dann die Rehkeule eingerieben und in einem Gefrierbeutel verpackt über Nacht in den Kühlschrank gelegt.
  • Etwa 2 Stunden bevor die Keule auf den Grill soll, muss sie aus dem Kühlschrank, damit das Fleisch langsam wieder auf Zimmertemperatur kommt. Den Grill auf 120 Grad indirekte Hitze einregeln.
  • Unter die Stelle, wo die Rehkeule im indirekten Bereich gart, eine Aluschale platzieren. In die Schale kommen folgende Zutaten: Wurzelgemüse (geschält und grob zerkleinert), Rotwein, Wildfond, Wasser und der zerbröselte Soßenlebkuchen.
  • Jetzt kann die Keule bei geschlossenem Deckel für ca. 50 min. auf den Grill. Nach abgelaufener Zeit sollte das Fleisch eine Kerntemperatur von 60-65 Grad haben, dann ist es noch schön rosa. Wer es lieber durchgegart mag, der sollte bis 70 Grad warten. Da bei Wild der Punkt von schön saftig zu zäh sehr schnell überspringen kann, empfehlen wir einen Grillthermometer zu benutzen.
  • Sobald das Fleisch seine Temperatur erreicht hat, vom Grill nehmen und kurz in Alufolie einwickeln, dort darf es noch für 5 min. ruhen. Während dieser Zeit wird der Sud aus der Aluschale mit einem Stabmixer fein püriert und auf dem Grill bei großer Flamme kurz eingekocht. Durch die Lebkuchen und das zerkleinerte Gemüse wird die Sauce schön sämig. Zum Schluss kann das Fleisch vom Knochen gelöst und mit etwas Sauce serviert werden.

Zum Reh und allgemein zu Wildgerichten passen die eher winterlich angehauchten Beilagen wie zum Beispiel ein schöner Rotkohl und Kartoffelklöße.

Zu einem guten Essen gehört natürlich ein guter Tropfen aus der Weinflasche. Wir empfehlen einen trockenen Rotwein.